Biomasse

Biomasse

Mit Holz heizen –Tradition und Fortschritt in Einem!

Biomasse nimmt in der Diskussion um den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung heute eine bedeutende Rolle ein.

Die Verbrennung von Holz in Form von Festholz, Hackschnitzel oder Pellets ist kohlendioxidneutral – es wird nur die Menge CO² freigesetzt, die der Baum beim Wachstum aufgenommen hat.

Besonders umweltfreundlich und komfortabel ist die Heizmöglichkeit mit Pellets - für den Heizungsbetreiber ist der Umgang mit Holzpellets genauso bequem wie mit Öl oder Gas.

Was ist ein Pelletkessel? Ein Pelletkessel erlaubt die vollautomatisch geregelte Verbrennung von Pellets, einem neuen umweltfreundlichen Holzbrennstoff. Pellets sind zigarettenfiltergroße, naturbelassene Presslinge aus Säge- und Hobelspänen.

Wie funktioniert ein Pelletkessel? Die Pellets werden mit der „Raumaustragung", also mittels einer Schnecke oder einem Sauger aus dem Lagerraum in den Brennraum des Kessels transportiert. Dort werden sie automatisch gezündet. Brennstofffluß und Luftmenge werden dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst.

In Deutschland ist eine flächendeckende Versorgung mit Pellets gesichert. Die Pellets werden mit einem Tankwagen angeliefert und in den Lagerraum gefüllt.

Platzbedarf: Der Jahresbedarf für ein Einfamilienhaus mit 150 qm Wohnfläche und ca. 12 KW Heizlast beträgt rund 4.000 Kg Pellets. Dafür benötigt man einen Lagerraum mit lediglich 2 X 3 mtr. Grundfläche (Öltanks für die gleiche Heizlast benötigen etwa genau soviel Platz).

Die kompakte Bauweise der Kessel macht es meist möglich, diese Heiztechnik auch nachträglich einzubauen. Dazu kommt, dass sich Lagerraum und Heizraum nicht in unmittelbarer Nähe befinden müssen. Mit einem entsprechenden Sauger können die Pellets bis zu 25 mtr. weit transportiert werden.

Was Sie wissen sollten: es gibt umfangreiche Förderprogramme für die Heizungsmodernisierung von Staat und Bund.